Dockbarx/Dockx

Icon für DockbarX, erstellt von BigRZA

Der Geheimtipp unter den Linux-Docks: DockbarX stellt eine Taskleiste mit Anwendungs-Startern und Gruppierung für mehrere Programmfenster zugleich bereit. Inspiriert ist das ganze von der Taskleiste für Windows 7. So zeigt Dockbarx Icons aller aktiven und angehefteten Programme an; dazu (leider nur mit Compiz) Mini-Vorschauen der vom jeweiligen Programm geöffneten Fenster. Die Optik ist durch Themes steuerbar; auch ein Dock im Mac-OS-X-Design lässt sich hervorzaubern.

DockbarX war ursprünglich als Panel-Applet für Gnome2 sowie als Applet für AWN, den Avant Window Navigator, verfügbar. Hinzu kam ein Applet für die Xfce-Leiste. Zudem ließ sich DockbarX in anderen Desktops auch als Standalone-Version DockX installieren; dann legte man am besten einen Autostart für “dockx” an.

Nach einiger Sendepause hat der Entwickler im Februar 2018 erstmals eine Version für den Grafik-Toolkit GTK3 veröffentlicht, die in Gnome, Mate sowie als Standalone-Dock funktionieren soll, sich jedoch nicht gut mit Wayland versteht. Mit diesem neuen Display-Server haben allerdings einige Anwendungen Probleme, so dass Ubuntu von dem Plan abgerückt ist, standardmäßig von X11 auf Wayland umzusatteln.

Installation

Da DockbarX nicht in den Ubuntu-Paketquellen enthalten ist, muss auf ein PPA zurückgegriffen werden. Dort fehlen allerdings Builds für Ubuntu 17.10. Wann Ubuntu 18.04 unterstützt wird, bleibt abzuwarten. Die aktuelle Version 0.93, sowohl für GTK2 als auch für GTK3 erhältlich, ist noch gar nicht für Debian oder Ubuntu paketiert.

sudo add-apt-repository ppa:dockbar-main/ppa
sudo apt update && sudo apt install dockbarx

Alternativen

Plank ist ein einfaches, gut paketiertes Dock, das sich in verschiedene Desktops integrieren kann.