Node.js

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Node.js ist eine bei Entwicklern beliebte JavaScript-Laufzeitumgebung für Netzwerk-Anwendungen. Es ist Event-basiert – nicht anders als in einem Browser ausgeführtes JavaScript. Node.js dagegen läuft auf dem Server und liefert auch gleich einen Webserver mit. Darüber hinaus verfügt es über ein eigenes Paketmanagement (NPM). Klingt nach der eierlegenden Wollmilchsau für JavaScript-Programmierer,

Doch Ende 2014 zogen Gewitterwolken am Himmel auf, als führende Entwickler aus Unzufriedenheit über den Node.js-Sponsor Joyent eine Abspaltung namens io.js ins Leben riefen. Seit Version 4 sind beide Projekte jedoch wieder vereint.

Ubuntu 18.04 lieferte bei Erscheinen die aktuelle LTS-Version 8 aus, die noch bis April 2019 von den Node.js-Entwicklern aktiv betreut wird; danach soll sie laut Zeitplan ausnahmsweise nur noch sechs Monate instand gehalten werden. Neuere Versionen (“Current”), die aktueller, aber nur kurzzeitig gepflegt werden, sind als Installations-Pakete für diverse Linux-Distibutionen über das Repository von Nodesource erhältlich. Da dort auch eine Paketquelle für Debian und Ubuntu gepflegt wird, lässt sich Node.js bequem per apt installieren.

Installation

Nodejs lässt sich schnell aus den Ubuntu-Paketquellen besorgen:

sudo apt install nodejs

Das installiert die aktuelle LTS-Version, allerding ohne Support direkt von Ubuntu, denn das Paket liegt lediglich im Universe-Repository. Warum also nicht gleich Pakete bei Nodesource herunterladen? Zur Installation von dort bedarf es auch nur des Downloads eines Skriptes, das zuerst den Schlüssel importiert, dann die neue Paketquelle einrichtet und auch gleich noch das apt update übernimmt – im nachfolgenden Zweizeiler für die künftige LTS-Version 10:

curl -sL https://deb.nodesource.com/setup_10.x | sudo -E bash -
sudo apt-get install -y nodejs