Teamviewer

Logo für Teamviewer

Teamviewer ist eine proprietäre Software für Support-Zwecke, die der Hersteller zur privaten Nutzung kostenlos anbietet. Das Programm läuft unter Linux nicht nativ, sondern bringt eine eigene Version des Windows-Emulators Wine mit.

Teamviewer ermöglicht per Desktop-Sharing via Internet den problemlosen Zugriff auf entfernte Desktops, ganz egal ob Windows, Linux oder Max, sofern dort auch Teamviewer installiert ist. So kann man Computer-Laien aus der Distanz Hilfestellung leisten oder einen Rechner fernsteuern. Das geht umgekehrt auch mit dem eigenen Desktop.

Ohne Kenntnis der vom Programm erzeugten eindeutigen ID-Nummer und eines Kennwortes erhält der Helfer aus der Ferne jedoch keinen Zugang. Zudem lässt sich eine Black- oder Whitelist einrichten, um den Zugang zum eigenen Rechner einzuschränken.

Sicherheitsbewusste Anwender sollten die im Sinne der Benutzefreundlichkeit eher nachlässigen Vorgaben im Einstellungs-Menü des Programms anpassen und sich zudem ein Teamviewer-Konto einrichten. Dort lässt sich ein längeres Passwort vergeben sowie Zwei-Faktor-Authentifzierung aktivieren.

Gleichwohl läuft alle Kommunikation über Teamviewer-Server. Man muss der Firma, die in Göppingen sitzt, also Vertrauen schenken.

Installation

Das Installations-Paket gibt’s nur beim Hersteller zum Download in Varianten für 64 und 32 bit. Das heruntergeladene Paket instaliert man mit dpkg und behebt anschließend noch – falls notwendig, Teamviewer benötigt u.a. den Grafik-Toolkit QT5.6 – fehlende Abhängigkeiten.

sudo dpkg -i teamviewer_*.deb
sudo apt -f install

Nicht wundern: Der erste Start braucht seine Zeit.

Alternativen

Anydesk ist wie Teamviewer eine frei die private Nutzung kostenfreie kommerzielle Software. Googles Chrome Browser bietet einen Remote Desktop für lau. Remmina ist ein Open-Source-Client für direkte Verbindungen ohne vermittelnden Server via VNC oder RDP.