VirtualBox

Logo für VirtualBox von Oracle, GPL

Unter Linux hat VirtualBox den besten Ruf als kostenlose Out-of-the-box-Virtualisierungslösung für den Desktop, weil sich die in Deutschland entwickelte, später von Sun, dann von Oracle übernommene Software besonders einfach einrichten und adminstrieren lässt.

Die frühere Unterscheidung zwischen Open-Source-Edition und kommerzieller Version ist seit VirtualBox 4 entfallen. Das Programm ist wird seither frei und quelloffen verteilt. Um USB-Support (ab Version 5 auch USB 3.0) zu aktivieren, muss bei Hersteller Oracle ein Extension Pack heruntergeladen und anschließend in der VirtualBox-GUI unter Datei->Globale Einstellungen->Zusatzpakete ausgewählt werden. Diese Erweiterung steht nach wie vor unter einer proprietären Lizenz, ist aber für Bildung und persönliche Nutzung kostenfrei.

Die VirtualBox Guest Additions sind in einer ISO-Datei enthalten, die man im Host einspielt und im Gastsystem wie ein Laufwerk öffnen kann, um von dort aus Unterstützung für eine bessere Einbindung in das Hostsystem – u.a. bessere Grafik-Unterstützung sowie gemeinsame Zwischenablage – zu installieren.

Installation

sudo apt-get install virtualbox virtualbox-guest-additions-iso

Alternativen

Auch die kommerzielle VMWare sowie die Open-Source-Lösungen Xen und KVM können CPU-Erweiterungen zur Virtualisierung nutzen.